Ich bin in Pucallpa! Am Freitag Abend wurde ich von Manuel, einem Entwicklungshelfer des DED, Pio, dem Chef von AIDER (meine Partnerorganisation), Jorge, meinem Gastvater und Claudi, einer Weltwärtsfreiwilligen, die kurz vor dem Ende ihres Jahres hier in Pucallpa steht, abgeholt.
Pucallpa ist eine wirklich ungewöhnliche Stadt. Es gibt kaum Autos auf der Straße, dafür aber sehr viele Motorräder und noch viel mehr Mototaxis. Mototaxis sind kleine Motorrikschas, die einen für ein paar Soles in jeden Winkel von Pucallpa transportieren.
Die Stadt Pucallpa ist eine sehr junge Stadt. Seitdem sie seit 1943 mit einer fast durchgehend asphaltierten Carretera mit Lima, und somit mit dem Rest des Landes, verbunden ist, wächst Pucallpa stetig an. Der Kautschukboom, Erdöl- und Erdgasfunde und die Holzindustrie taten ihr Übriges, sodass Pucallpa heute bereits mehr als 300.000 Einwohner hat. Das übermäßige Wachstum in nur circa 50 Jahren spiegelt sich im Stadtbild Pucallpa´s wider. Es gibt kaum Kultur, die wenigen kulturellen Einrichtungen wie die Kathedrale oder die Zentralbibliothek sind triste Betonbauten und die gesamte Infrastruktur scheint willkürlich und eher funktionell. Trotzdem hat Pucallpa einen ganz speziellen Charme. Sobald die Sonne untergeht (hier immerhin schon um 18 Uhr) öffnen die Urwalddiskos ihre Türen und Salsa- und Cumbiamusik vermischt sich mit dem Knattern der Mototaxis. Bis jetzt fühle ich mich sehr wohl in Pucallpa.
Ich wohne bei einer Gastfamilie. Sie besteht aus meinem Gastvater Jorge, meiner Gastmutter Ana, meiner Gastschwester Paola, ihrem Ehemann Victor mit Baby Mathias und einer luxemburgischen Praktikantin, die July heißt und ebenfalls bei AIDER arbeitet. Ich fühle mich gut aufgehoben, allerdings glaube ich nicht, dass ich sehr lange hier wohnen bleibe. Mein Zimmer ist wirklich sehr triste. Es gibt kaum Möglichkeiten, meine Sachen abzulegen, weshalb alles sehr unordentlich ist. Ich möchte lieber mit anderen Freiwilligen in einer WG wohnen und einen eigenen Haushalt führen. Ich werde nun aber erst einmal abwarten, bis die anderen Freiwilligen des DED Anfang September nach Pucallpa kommen, bevor ich mich um eine neue Unterkunft kümmere.
Ich habe schon einige sehr nette Leute kennengelernt. Da wäre einmal Claudia zu erwähnen, die, wie ich bereits erwähnt habe, ihre letzten Tage in Pucallpa genießt. Sie hat mir sehr geholfen mich in Pucallpa einzuleben. Sie hat mich auch direkt anderen Freiwilligen, Entwicklungshelfern und Peruanern vorgestellt. Mit dem Mann einer deutschen Entwicklungshelferin habe ich nun zum Beispiel nächste Woche einen Termin, weil ich mit ihm ein Regal für meine Klamotten bauen möchte. Mit Claudi´s Mitbewohnerin Liza, eine Peruanerin, die bis vor Kurzem in Berlin studiert hat, werde ich in zwei Wochen für drei Tage nach Tingo Maria reisen. Darauf freue ich mich bereits sehr.
Nun war heute auch mein erster Arbeitstag bei AIDER. Womit ich bereits gerechnet hatte, nämlich, dass ich erst einmal da sitzen würde und sich keiner um mich kümmert, ist dann auch tatsächlich zunächst eingetroffen. Allerdings hatte ich danach einen sehr interessanten Arbeitstag. Ich fuhr mit Manuel, dem deutschen Entwicklungshelfer, der mich auch vom Flughafen abgeholt hatte, ein bisschen durch die Gegend. Wir haben uns dieBaustelle von AIDER angeschaut, wo demnächst eine Lagerstelle für zertifiziertes Tropenholz entstehen soll. Morgen werden wir wieder dort hin fahren, um die teilweise sehr schlampigen Zustände auf der Bauarbeiten zu kontrollieren und auszubessern. Insgesamt bin ich nach dem ersten Tag sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Manuel ist wirklich sehr nett und wenn der Chef Pio, der momentan in Lima ist, nächste Woche zurück kommt, werde ich auch genauer erfahren, was ich dieses Jahr machen werde.
Insgesamt blicke ich optimistisch auf die nächsten Tage. Ich fühle mich gut und ich bin froh, dass ich bereits so schnell Kontakte knüpfen konnte.
Pucallpa ist eine wirklich ungewöhnliche Stadt. Es gibt kaum Autos auf der Straße, dafür aber sehr viele Motorräder und noch viel mehr Mototaxis. Mototaxis sind kleine Motorrikschas, die einen für ein paar Soles in jeden Winkel von Pucallpa transportieren.
Die Stadt Pucallpa ist eine sehr junge Stadt. Seitdem sie seit 1943 mit einer fast durchgehend asphaltierten Carretera mit Lima, und somit mit dem Rest des Landes, verbunden ist, wächst Pucallpa stetig an. Der Kautschukboom, Erdöl- und Erdgasfunde und die Holzindustrie taten ihr Übriges, sodass Pucallpa heute bereits mehr als 300.000 Einwohner hat. Das übermäßige Wachstum in nur circa 50 Jahren spiegelt sich im Stadtbild Pucallpa´s wider. Es gibt kaum Kultur, die wenigen kulturellen Einrichtungen wie die Kathedrale oder die Zentralbibliothek sind triste Betonbauten und die gesamte Infrastruktur scheint willkürlich und eher funktionell. Trotzdem hat Pucallpa einen ganz speziellen Charme. Sobald die Sonne untergeht (hier immerhin schon um 18 Uhr) öffnen die Urwalddiskos ihre Türen und Salsa- und Cumbiamusik vermischt sich mit dem Knattern der Mototaxis. Bis jetzt fühle ich mich sehr wohl in Pucallpa.
Ich wohne bei einer Gastfamilie. Sie besteht aus meinem Gastvater Jorge, meiner Gastmutter Ana, meiner Gastschwester Paola, ihrem Ehemann Victor mit Baby Mathias und einer luxemburgischen Praktikantin, die July heißt und ebenfalls bei AIDER arbeitet. Ich fühle mich gut aufgehoben, allerdings glaube ich nicht, dass ich sehr lange hier wohnen bleibe. Mein Zimmer ist wirklich sehr triste. Es gibt kaum Möglichkeiten, meine Sachen abzulegen, weshalb alles sehr unordentlich ist. Ich möchte lieber mit anderen Freiwilligen in einer WG wohnen und einen eigenen Haushalt führen. Ich werde nun aber erst einmal abwarten, bis die anderen Freiwilligen des DED Anfang September nach Pucallpa kommen, bevor ich mich um eine neue Unterkunft kümmere.
Ich habe schon einige sehr nette Leute kennengelernt. Da wäre einmal Claudia zu erwähnen, die, wie ich bereits erwähnt habe, ihre letzten Tage in Pucallpa genießt. Sie hat mir sehr geholfen mich in Pucallpa einzuleben. Sie hat mich auch direkt anderen Freiwilligen, Entwicklungshelfern und Peruanern vorgestellt. Mit dem Mann einer deutschen Entwicklungshelferin habe ich nun zum Beispiel nächste Woche einen Termin, weil ich mit ihm ein Regal für meine Klamotten bauen möchte. Mit Claudi´s Mitbewohnerin Liza, eine Peruanerin, die bis vor Kurzem in Berlin studiert hat, werde ich in zwei Wochen für drei Tage nach Tingo Maria reisen. Darauf freue ich mich bereits sehr.
Nun war heute auch mein erster Arbeitstag bei AIDER. Womit ich bereits gerechnet hatte, nämlich, dass ich erst einmal da sitzen würde und sich keiner um mich kümmert, ist dann auch tatsächlich zunächst eingetroffen. Allerdings hatte ich danach einen sehr interessanten Arbeitstag. Ich fuhr mit Manuel, dem deutschen Entwicklungshelfer, der mich auch vom Flughafen abgeholt hatte, ein bisschen durch die Gegend. Wir haben uns dieBaustelle von AIDER angeschaut, wo demnächst eine Lagerstelle für zertifiziertes Tropenholz entstehen soll. Morgen werden wir wieder dort hin fahren, um die teilweise sehr schlampigen Zustände auf der Bauarbeiten zu kontrollieren und auszubessern. Insgesamt bin ich nach dem ersten Tag sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Manuel ist wirklich sehr nett und wenn der Chef Pio, der momentan in Lima ist, nächste Woche zurück kommt, werde ich auch genauer erfahren, was ich dieses Jahr machen werde.
Insgesamt blicke ich optimistisch auf die nächsten Tage. Ich fühle mich gut und ich bin froh, dass ich bereits so schnell Kontakte knüpfen konnte.
Hört sich spannend an! Viel Spaß beim Kontrollieren und Ausbessern der Baustelle. Ist dein Zimmer auch eine Baustelle? Wie sieht denn dein neues Zuhause aus? Wo und wie wirst du Essen? Der mütterliche Instinkt sorgt sich darum, "dass der Bub genug zu Essen bekommt!".
AntwortenLöschenM.M.
hab ich mir doch gedacht, dass du ein paar vernünftige Sicherheitsschuhe benötigen wirst!
AntwortenLöschenDas Chaos auf der dortigen Baustelle kann ich mir gut vorstellen: Beton, Schlamm, Wasserpfützen Schalbretter usw...
Du wirst sicher eine Menge interessanter Holzarten kennenlernen und in Erfahrung bringen, welche dort vorkommenden Hölzer für die heimische Möbelproduktion oder für den Export, zB. nach HH in den Birkenredder Verwendung finden wird. Wenn Du erste Eindrücke gewonnen hast, freue ich mich über eine genaue Beschreibung der sicherlich sehr harten und schönen Hölzer.
Pass auf, dass Du im Baustellenchaos die Übersicht behältst!
Grüße aus HH