Nachdem ich bereits zweimal erfolglos dem Sportverwaltungszentrum der Region Ucayali einen Besuch abgestattet habe, war ich gestern endlich erfolgreich. Ich bin extra früh aufgestanden, um pünktlich um 8 Uhr im Stadion von Pucallpa zu sein. Nachdem ich dort noch eine Weile gewartet hatte, kam Humbert, ein etwa 50 jähriger Mann, und führte mich zu Jonny, dem Trainer einer Mannschaft, die gerade ein Spiel hatten. Humbert stellte uns vor und fragte Jonny, ob es die Möglichkeit gäbe, dass ich in irgendwo mittrainieren könnte. Jonny sagte, es sein kein Problem, dass ich bei seiner Mannschaft mitspiele. Ich soll nun am Dienstag mit vier Passfotos und meinem Ausweis ins Sportbüro kommen, um meinen Spielerpass auszustellen. Er erzählte mir außerdem, dass 3 mal die Woche, jeweils Montags, Mittwochs und Freitags, von 19.00 bis 21.00 Uhr trainiert wird. Als seine Mannschaft dann Halbzeit hatte ging er mit mir in die Kabine und stellte mich den Spielern vor. Das war wirklich ein sehr besonderes Erlebnis. Alle schienen sich riesig zu freuen, dass "so ein großer Gringo" wie ich von nun an mit ihnen zusammen trainieren soll. Jonny hielt spontan einen kurzen Vortrag darüber, dass ich die erste internationale Kooperation des Vereins sei, und dass man so einen (großen) Spieler wie mich genau brauche. Die Jungs klatschten ausgelassen Applaus und dann kam jeder einzelne auf mich zu, um mir persönlich die Hand zu schütteln. Diese Offenheit hat mich sehr bewegt. Ich habe mich selten so offenherzig bei fremden Menschen willkommen gefühlt. Nun bin ich sehr auf das erste Training, gespannt doch ich hoffe, dass die Erwartungen an mich nicht zu groß sind. Ich habe zwar das Spiel der Jungs gesehen, doch ich kann ihr Niveau noch nicht genau einschätzen und hoffe nun einfach, dass ich mit ihnen mithalten kann. In jedem Fall bin ich mir sicher, dass ich viel Spaß beim Training und hoffentlich auch bei Spielen am Wochenende im offiziellen Stadion von Pucallpa mit Kunstrasen und 15.000 Sotzplätzen haben werde.
Heute mache ich einen Ausruh-Tag. Das Klima macht mich sehr früh müde. Ich habe jeden Abend bereits ab 22 Uhr Mühe, meine Augan aufzuhalten. Dazu kommt noch, dass man eigentlich nicht länger als bis 9 Uhr schlafen kann, weil es dann einfach zu heiß wird. So habe ich heute sehr viel im Internet rumgedaddelt. Ich werde aber in etwa einer Stunde zu Manuel nach Hause fahren. Er hat mich gefragt, ob ich seinen beiden dreijährigen Kindern einen altersentsprechenden Musikalunterricht erteilen kann. Ich habe ihm gesagt, dass ich es mal versuchen werde. Ich habe noch keine Idee, wie man so kleinen Kindern Musik beibringen und vermitteln kann. Deswegen bin ich gespannt auf dieses Experiment. Wenn es gut klappt, dann hätte ich für freie Sonntagnachmittage einen kleinen Job. Heute Abend bleibe ich dann zu Hause und werde in meiner neuen Hängematte gemütlich einen Film unter freiem Himmel gucken.
Morgen ist ein Feiertag. Ich habe bereits mit Liza und Wienke, eine Deutsche, die bis Dezember hier in Pucallpa bleiben wird und genau wie Liza bei der GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) arbeitet, angedacht, zur Yarinacocha zu fahren. Die Yarinacoacha ist ein sehr schöner Altwassersee. Ein Altwassersee ist ein ehemaliger Flußabschnitt. Der Fluss, in diesem Fall der Rio Ucayali, hat sich ein neues Flussbett gesucht und somit die Yarinacocha zurückgelassen. Es gibt dort Süßwasserdelfine zu sehen und man kann am "Strand" lecker essen und einfach die Athmosphäre genießen.
Ansonsten warte ich momentan auf einen genauen Abfahrtstermin für meinen Trip in die Comunidad. Es wird nach momentanem Stand vorraussichtlich am Donnerstag oder am Freitag soweit sein. Vorher werde ich dann mit Julie, die auch mitfährt, eine Einkaufstour durch Pucallpa machen. Man muss vor einer Reise in die Comunidades an sehr viele Sachen denken, weil man dort keine Möglichkeit mehr hat, Besorgungen zu machen.
Ansonsten gibt es von mir nicht viel Neues zu berichten. Ich freue mich, bald endlich die anderen vier Freiwilligen kennenzulernen. Dann wird sich auch die Wohnungsfrage, wer mit wem wo wohnt, hoffentlich klären. Ich versuche bald mal mit meiner Kamera ein paar Fotos von Pucallpa zu schießen und sie dann auf diesen Blog zu laden. Bis jetzt habe ich noch nicht so viele Fotos gemacht, weil ich erstens die Stadt erst einmal durch meine eignen Augen kennenlernen möchte, und weil ich zweitens die Sicherheritslage in der Stadt erst einschätzen muss. Bis jetzt kann ich aber sagen, dass ich mich hier sehr sicher fühle. Ich kann ohne Probleme nachts alleine mit dem Mototaxi fahren und ich kann mich generell frei und alleine bewegen. Man wird oft auf der Straße angesprochen und bekommt meistens ein paar nette Worte mit auf den Weg. Pucallpa ist wirklich eine interessante Stadt! Bis zum nächsten Mal!
Heute mache ich einen Ausruh-Tag. Das Klima macht mich sehr früh müde. Ich habe jeden Abend bereits ab 22 Uhr Mühe, meine Augan aufzuhalten. Dazu kommt noch, dass man eigentlich nicht länger als bis 9 Uhr schlafen kann, weil es dann einfach zu heiß wird. So habe ich heute sehr viel im Internet rumgedaddelt. Ich werde aber in etwa einer Stunde zu Manuel nach Hause fahren. Er hat mich gefragt, ob ich seinen beiden dreijährigen Kindern einen altersentsprechenden Musikalunterricht erteilen kann. Ich habe ihm gesagt, dass ich es mal versuchen werde. Ich habe noch keine Idee, wie man so kleinen Kindern Musik beibringen und vermitteln kann. Deswegen bin ich gespannt auf dieses Experiment. Wenn es gut klappt, dann hätte ich für freie Sonntagnachmittage einen kleinen Job. Heute Abend bleibe ich dann zu Hause und werde in meiner neuen Hängematte gemütlich einen Film unter freiem Himmel gucken.
Morgen ist ein Feiertag. Ich habe bereits mit Liza und Wienke, eine Deutsche, die bis Dezember hier in Pucallpa bleiben wird und genau wie Liza bei der GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) arbeitet, angedacht, zur Yarinacocha zu fahren. Die Yarinacoacha ist ein sehr schöner Altwassersee. Ein Altwassersee ist ein ehemaliger Flußabschnitt. Der Fluss, in diesem Fall der Rio Ucayali, hat sich ein neues Flussbett gesucht und somit die Yarinacocha zurückgelassen. Es gibt dort Süßwasserdelfine zu sehen und man kann am "Strand" lecker essen und einfach die Athmosphäre genießen.
Ansonsten warte ich momentan auf einen genauen Abfahrtstermin für meinen Trip in die Comunidad. Es wird nach momentanem Stand vorraussichtlich am Donnerstag oder am Freitag soweit sein. Vorher werde ich dann mit Julie, die auch mitfährt, eine Einkaufstour durch Pucallpa machen. Man muss vor einer Reise in die Comunidades an sehr viele Sachen denken, weil man dort keine Möglichkeit mehr hat, Besorgungen zu machen.
Ansonsten gibt es von mir nicht viel Neues zu berichten. Ich freue mich, bald endlich die anderen vier Freiwilligen kennenzulernen. Dann wird sich auch die Wohnungsfrage, wer mit wem wo wohnt, hoffentlich klären. Ich versuche bald mal mit meiner Kamera ein paar Fotos von Pucallpa zu schießen und sie dann auf diesen Blog zu laden. Bis jetzt habe ich noch nicht so viele Fotos gemacht, weil ich erstens die Stadt erst einmal durch meine eignen Augen kennenlernen möchte, und weil ich zweitens die Sicherheritslage in der Stadt erst einschätzen muss. Bis jetzt kann ich aber sagen, dass ich mich hier sehr sicher fühle. Ich kann ohne Probleme nachts alleine mit dem Mototaxi fahren und ich kann mich generell frei und alleine bewegen. Man wird oft auf der Straße angesprochen und bekommt meistens ein paar nette Worte mit auf den Weg. Pucallpa ist wirklich eine interessante Stadt! Bis zum nächsten Mal!
Das Foto für Mama ist großartig. Jetzt sind jedoch die Haare geschnitten worden ( für ca 1€uro) und wir brauchen demnächst ein aktuelles neues Foto in diesem blog.
AntwortenLöschenLieber Alessandro,
AntwortenLöschennun bin ich auch endlich einmal dazu gekommen einbisschen in deinem Blog zu lesen und fühl mich gleich wieder zurück erinnert an die Zeit in Peru!
Ich wünsch dir eine super Zeit in den Comunidades, das wird dir sicher gefallen und werde sicher einbisschen weiter in deinem Blog störbern!
Machs gut und einen lieben Gruß aus Spanien,
Lea (vom VBS)
Wow! Toller Bericht alessandro. ich hoffe du hast weiterhin viel spaß und zeigst den mal, wie wir deutschen fussball spielen!
AntwortenLöschenviel glück weiterhin, wir stehen immoment ganz gut in der tabelle da, wir sind 4. :)
viele grüße
Benni